Reichhardt Beton – ein Unternehmen mit langer Geschichte und stetig wachsender Erfahrung.

Das Unternehmen Reichhardt Beton existiert seit dem Jahr 1905 und expandierte seit dem stetig nicht nur was die Größe des Unternehmens angeht, sondern vor allem bezüglich der Erfahrung durch etliche seither umgesetzte Projekte.

Gründerjahr 1905 - 1930

Alles beginnt am 17. April 1905, als Josef Reichhardt das Gewerbe eines Fuhrgeschäftes ins Gewerberegister Höchstädt eintragen lässt. Er stammt aus Auchsesheim und heiratet Maria Reiser, die wie er aus einer Wasenmeisters-Familie (Tierkörperverwertung) stammt. So kommt er in die Deisenhofer Straße ins Anwesen der Familie Reiser. Mit seinem ausgeprägten Unternehmergeist baut er das vorhandene Anwesen Zug um Zug aus. Holztransporte, Kiesgrube, Wasenmeisterei und die Landwirtschaft gehören zu dem stattlich gewachsenen Unternehmen. Zeitweise sind sogar bis zu 20 Leute im Betrieb beschäftigt.

Josef Reichhardt II 1930 - 1948

Im Jahre 1930 heiratet Josef Reichhardt jun. seine Braut Adelheid. Er übernimmt das Anwesen in Molberg. Seit 1880 wird hier von der Familie Reiser und später von seinem Vater Josef, Kies abgebaut. Er kauft 1935 seinen ersten Lastwagen und transportiert außer Kies auch Vieh, Milch, Kohlen und andere Güter. Der Krieg ist ein herber Rückschlag für den Unternehmer. Während der ganzen Kriegsjahre beschränkt sich seine Tätigkeit aufs Überleben und Ernähren der drei Kinder Hilde, Max und Adolf. Kurz vor Kriegsende wird Josef so schwer verletzt, dass ihm der linke Unterschenkel amputiert werden muss.

1948 - 1960

Die beiden Söhne Max und Adolf treten in die Firma ein und bauen diese weiter aus. Die Technisierung hält mit dem Kauf von einer Planierraupe und zwei Seilbaggern Einzug. Die erste Sortieranlage in Holzbauweise wird 1952 im Fischerhölzle realisiert.

Ab 1960 im Reithmahd

Im Reithmahd werden Grundstücke erworben. Hier entsteht 1959 am heutigen Standort Wörth ein Kieswerk, das 1962 um eine Brecherei mit Splittwerk erweitert wird. Die Vision von Adolf Reichhardt aus dem wertvollen Rohstoff mehr zu machen, realisiert sich mit konkreten Plänen in Richtung Fertigbeton. Im März 1969 wird der erste Frischbeton produziert.

Kiesabbau im Ried ab 1991

Ständig wird der Fuhrpark erweitert und Investitionen getätigt. Von 1950 bis Mitte der Siebziger Jahre baut die Firma Reichhardt an vier Gruben gleichzeitig ab: am Molberg, im Fischerhölzle, im Galgenried und im Reitmahd. 1988/89 wird das zweite Betonmischwerk gebaut, das im April 1989 in Betrieb geht. Nach umfangreichem Grunderwerb im Ried wird hier ab 1991 Kies abgebaut.

Gegenwart

Die Seniorgesellschafter Adolf und Max haben mit der Beteiligung Ihrer Söhne Adolf jun. und Josef das Fortkommen des Unternehmens auf ein solides Fundament gestellt. Eine weitere Säule des Erfolges sind die Mitarbeiter, die mit ihrem Fleiß und Engagement den Erfolg von morgen sichern. Das Unternehmen Reichhardt - das sind 100 Jahre Pioniergeist, 100 Jahre harte Arbeit, 100 Jahre Durchhaltevermögen, 100 Jahre Existenz und Leben.

Geschichte in Bildern